Blut Spenden

Blut gehört zu den wertvollsten Dingen, die ein Mensch geben kann. Bis heute ist es nicht gelungen, künstliches Blut herzustellen, um Leben zu retten. Sobald Men-schen durch einen Unfall oder einen operativen Eingriff Blut verlieren, sind sie auf das Blut von Spendern angewiesen.Sieben regional tätige Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes sind verantwortlich für die flächendeckende, umfassen-de Versorgung der Patienten in der Bundesrepublik Deutschland mit Blutpräpara-ten - rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.

Hinter den Kulissen Unterstützen

Nicht jeder kann oder möchte direkt Blut spenden, aber jeder kann trotzdem die Blut-spende zu unterstützen!

Wir sind ständig auf der Suche nach Menschen, die uns bei der Durchführung der Blut-spende „hinter den Kulissen“ unterstützen können. Hier fallen diverse Aufgaben an, bei de-nen wir Hilfe gut gebrauchen können. Beispielsweise zählen die Registrierung der Spender und Aufnahme in die EDV, Ausgabe der Spenderausweise oder auch eine Unterstützung unseres Küchenteams zu den vielfältigen Aufgabenbereichen.

Selber Blut spenden

Auskunft über Blutspendemöglichkeiten gibt Ihnen ihr Regionalzentrum und die Homepage des Blutspendedienstes Ber-lin/Brandenburg/Sachsen.

Blutspendern ist das Verfahren bereits bekannt. Wer jedoch zum ersten Mal spendet oder noch nicht ganz entschlossen ist, hat wahrscheinlich viele Fragen oder auch Bedenken. Um Ihnen Ihre Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Stationen einer Blutspende vor und hoffen, auch Sie bald bei einem unserer Blutspendetermine be-grüßen zu dürfen.

Anmeldung

An der Anmeldung werden zuerst Ihre persönlichen Daten überprüft. Bei Erstspendern werden diese Daten von uns erfasst, denn wir müssen ja jede Spende genau dokumentie-ren. Hierfür benötigen Sie nicht nur Ihren Blutspender- und Unfallhilfepass sondern auch un-bedingt einen gültigen Lichtbildausweis (z.B. Personalausweis).

Feststellung wichtiger Gesundheitsdaten

Danach werden die Körpertemperatur (im Ohr) und der Blutfarbstoffgehalt (Hämoglobin-wert) festgestellt. Ein winziges Tröpfchen aus der Fingerkuppe oder dem Ohrläppchen reicht dafür aus. Blutdruck und Puls werden gemessen und alle Werte werden dokumentiert. Diese Daten geben zusammen mit dem ausgefüllten Anamnese-Fragebogen dem Arzt wertvolle Hinweise für seine Entscheidung über die Zulassung zur Blutspende.

Anamnese und Spenderzulassung

Vor jeder Blutspende füllen Sie einen ausführlichen Fragebogen über Ihre Gesundheits-geschichte aus. Ein approbierter Arzt bespricht mit Ihnen den Fragebogen, die erhobenen Gesundheitsdaten und entscheidet dann, ob Sie zur Blutspende zugelassen werden können, oder ob Sie zeitlich befristet oder sogar auf Dauer von einer Blutspende ausgeschlossen werden müssen. Die Gründe werden Ihnen natürlich erläutert.

Blutentnahme

Foto: Eine Blutspenderin liegt bei Blutentnahme auf einer Liege.

Foto: D. Ende / DRK

Nun folgt die eigentliche Blutspende. Sie legen sich aufs Entnahmebett. Nach einem klei-nen Pieks durch eine unserer erfahrenen Krankenschwestern werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen. Zusätzlich befüllen wir drei bzw. vier Laborröhrchen für die Untersuchung Ihrer Blutspende in unserem Labor. Das dauert ungefähr zehn Minuten. Der Einstich wird mit ei-nem Pflaster oder einem kleinen Verband geschlossen.

Ruhezeit und Verpflegung

Nach der Blutentnahme sollten Sie etwa zehn Minuten ruhen. So kann sich Ihr Kreislauf an die veränderten Bedingungen nach der Blutentnahme gewöhnen. Anschließend treffen Sie sich mit den anderen Spendern bei einem Imbiss. Sollten Sie sich nicht wohl fühlen, so ist medizinisch geschultes Personal sofort verfügbar. Sie haben jetzt etwa eine Stunde Ihrer Zeit geopfert, aber geholfen, Leben zu retten.

Vielen Dank allen Blutspendern!

Kontakt

DRK Kreisverband
Potsdam/Zauch-Belzig e.V.

Gliener Str. 1
14806 Bad Belzig
Telefon 033841 562-0
Telefax 033841 562-30
info@drk-potsdam.de